Birma wird vom Zyklon Nargis verwüstet
Am Sonntag, den 04.05.2008, hat der Zyklon „Nargis“ Birma (auch Burma oder Myanmar) erreicht und schwer verwüstet. 5 Regionen in Myanmar wurden zum Katastrophengebiet erklärt.
Nach derzeitigen Angaben sind rund 4.000 Menschen dabei ums Leben gekommen. Weitere 3.000 Menschen werden vermisst. Man gehe davon aus, dass sich die Zahl der Opfer auf über 10.000 Menschen erhöhen wird.
Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Küstenregion wurde von einer meterhohen Flutwelle überrollt. Die Kommunikation mit diesen Regionen ist derzeit komplett unterbrochen. Die Hilfskräfte arbeiten sich erst langsam dorthin vor. In der größten Stadt Rangun sind mehr als 4 Millionen Menschen ohne Trinkwasser und Strom.
Das Delta des Irrawaddy ist Myanmars Kornkammer. Die Reisernte wurden durch den Zyklon stark beeinträchtigt. Droht der Bevölkerung jetzt nach dem Sturm auch noch die Hungersnot?
Die Regierung von Myanmar hat humanitäre Hilfe aus dem Ausland angefordert. Das deutsche Auswärtige Amt in Berlin stellt den Hilfsorganisationen 500.000 € zur Verfügung. Die Aktion „Deutschland Hilft“ will nach eigenen Angaben 200.000 € zur Verfügung stellen.
Kommentare (1)
[...] letzten Beitrag zum Zyklon Nargis ist noch die Rede von 4.000 Toten. Mittlerweile hat sich die Zahl der Opfer [...]