Verwüstung in Myanmar

Abgelegt unter: Sturm – Graccem schrieb am 9. Mai 2008

Im letzten Beitrag zum Zyklon Nargis ist noch die Rede von 4.000 Toten. Mittlerweile hat sich die Zahl der Opfer dramatisch erhöht. Die Regierung von Myanmar gibt diese mit 23.000 Toten. Laut Einschätzung einer US-Diplomatin liegt die Zahl der Opfer bei 100.000.

Die teilweise angelaufene humanitäre Hilfe wird von der Regierung Myanmar behindert.  So erlauben Sie nur vier Flugzeugen des Welternährungsprogramms (WFP) eine Landung in Rangun. Auch werden die gelieferten Hilfspakete beschlagnahmt. Die Helfer erhalten auch keine Erlaubnis ins Irrawaddy-Delta zu gehen, um den Menschen dort zu helfen. Ihnen wird teilweise sogar verboten Rangun zu verlassen.

Mit dem Zyklon wurde sehr viel Wasser ins Land gespült. Dörfer wurden dabei komplett ausgelöscht. Durch das eingedrungene Salzwasser sind die Felder auf Jahre für die Landwirtschaft unbrauchbar. Der Zyklon ist seit 1991 der verheerendste  Zyklon in Südostasien. Damals sind 143.000 Menschen in Bangladesh umgekommen.

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