Hilfe kann anlaufen
Zwei Wochen nach dem Zyklon Nargis scheint die Regierung von Myanmar (Birma) weich zu werden. Sie wollen Helfern die Einreise erlauben, allerdings nur Helfern aus der Staatengemeinschaft ASEAN. Zu den ASEAN-Staaten gehören Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Ob und wann auch Hilfe aus anderen Ländern angenommen wird, ist bislang noch unklar.
Nach chinesischem Vorbild ordnet die Regierung eine dreitägige Staatstrauer an. Sie geht mittlerweile von 130.000 Toten und Vermissten aus. Laut UN-Schätzungen sind 2,4 Millionen Menschen hilfebedürftig.
Es bleibt zu hoffen, dass die jetzt erfolgende Hilfe für die Bewohner des Irrawaddy-Delta nicht zu spät kommt.
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