Arktis viel zu warm
Der Klimawandel macht sich immer stärker in der Arktis bemerkbar. Die Temperaturen liegen in diesem Herbst schon 5°C über der durchschnittlichen Temperatur, teilt die US-Klimabehörde NOAA in ihrem jährlichen Bericht über die Arktis mit. Das Jahr 2007 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung der Temperatur.
Einen Anstieg der Temperatur in der Arktis kann man seit der Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts feststellen. Auch das Abschmelzen der Eisberge hat im letzten Jahr einen Rekordwert erreicht.
Durch das Abschmelzen des Eises entsteht ein Teufelskreis. Je weniger Eis an den Polen vorhanden ist, desto weniger Sonnenstrahlen werden ins Weltall reflektiert. Dadurch heizt sich die Erde schneller auf und das Eis schmilzt noch schneller.
Seit 1979 werden von der Arktis Satelliten-Aufnahmen gemacht. Auf diesen Aufnahmen ist eine Veränderung der Ausdehnung der Eisdecke feststellbar. Die geringste Ausdehnung der Eisfläche gab es im Jahr 2007. Die Fläche betrug 1,65 Millionen Quadratkilometer. Im September diesen Jahres lag die Fläche bei 1,80 Millionen Quadratkilometern. Das ist immer noch 34% weniger, als der Durchschnitt der Jahre 1979 bis 2000.
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