Dürreperiode am Horn von Afrika

Abgelegt unter: Dürre – Graccem schrieb am 18. März 2009

Die Region am Horn von Afrika leidet derzeit unter einer starken Dürre, weil die letzte Regenzeit im Herbst letztens Jahres sehr mager ausgefallen ist. Aufgrund der anhaltenden Dürre fielen die Ernten sehr schlecht aus. Die Vereinten Nationen gehen von 17 Millionen Menschen aus, die vom Hunger bedroht sind.

1/3 der Viehherden sind durch den Wassermangel bereits umgekommen. Die verbleibenden Tiere geben derzeit weniger oder gar keine Milch mehr. Für Nomaden stellt dies eine besondere Bedrohung dar, da dies deren einzige Nahrungsquelle ist. Besonders vom Hunger betroffen sind Kinder und alte und kranke Menschen. Um den Hunger zu stillen, fangen die Menschen schon an, Blätter zu kauen. Diese füllen zwar den Magen, haben aber keinen Nährwert.

Sollte die aktuelle Regenzeit ebenfalls mager ausfallen, dann wird sich die Lage in der Region zuspitzen.  In den vergangenen 10 Jahren wurden die Regenfälle immer weniger. Experten führen das auf den Klimawandel zurück.

Erschwerend kommt hinzu, dass weltweit die Nahrungsmittelpreise steigen und dadurch können sich viele Menschen weniger Nahrungsmittel leisten. Durch die aktuelle Finanzkrise sind auch die Geberländer für Spenden immer knausriger.

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