Jahrhundertbeben in Haiti

Abgelegt unter: Erdbeben – Graccem schrieb am 16. Januar 2010

Das Erdbeben in Haiti ist schlimmer ausgefallen als anfangs befürchtet.  Die Regierung von Haiti geht mittlerweile von bis zu 200.000 Toten aus. 50.000 Leichen seien mittlerweile geborgen und aufs Land gebracht, um sie dort in einem Massengrab beizusetzen.

Zusätzlich zu den Erdbebenopfern könnte es aufgrund der katastrophalen Lage auch Opfer von Cholera und Typhus geben. Derzeit mangelt es in Haiti an Hygieneartikel, Nahrung und Trinken. Die Hilfsgüter können nicht schnell genug nach Haiti gebracht werden. So musste eine mexikansiche Maschine mit einer Trinkwasseraufbereitungsanlage wieder umkehren. Sie konnte auf dem Flughafen von Port-au-Prince nicht landen. Philip Crowley, Sprecher des US-Außenministeriums, sagt, dass derzeit nur 90 Flüge pro Tag abgewickelt werden können. Der Seehafen sei so beschädigt, dass er derzeit nicht genutzt werden kann.

Aufgrund von ständigen Nachbeben lässt die Regierung stehengebliebene aber einsturzgefährdete Häuser abreißen, um weitere Opfer zu vermeiden.

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